KI & Informatik
Python, Grundlagen der KI, Prompt Engineering, Deep Learning und der kritische Umgang mit AI-Ergebnissen.
Bachelor · 6 Semester · 180 ECTS · Start WiSe 2026/27
Du verbindest Informatik, Mathematik und Engineering mit Künstlicher Intelligenz. Dabei setzt du AI in echten Projekten ein – zum Beispiel in Software, Simulation, technischen Systemen, Energie, Materialien oder Prozessen.
Du lernst AI nicht als Blackbox kennen: Du verstehst Grundlagen, bewertest Ergebnisse kritisch und setzt KI als Werkzeug in technischen Aufgabenstellungen ein.
AI Engineering auf einen Blick
Im Bachelor AI Engineering lernst du, wie Künstliche Intelligenz technisch funktioniert und wie du sie sinnvoll in ingenieurwissenschaftlichen Aufgaben einsetzt. Du startest mit gemeinsamen Grundlagen und wählst ab dem zweiten Semester deine Studienrichtung.
Python, Grundlagen der KI, Prompt Engineering, Deep Learning und der kritische Umgang mit AI-Ergebnissen.
Du verbindest KI mit einem technischen Fachgebiet und wählst aus acht Studienrichtungen.
Projektklassen und fachbezogene Projekte begleiten dich durch mehrere Semester – nicht nur Theorie, sondern Anwendung.
Das steckt konkret drin
Im gemeinsamen Kerncurriculum findest du unter anderem Grundlagen der Informatik, Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, Applied Deep Learning, Prompt Engineering, Ingenieurmathematik, Statistik sowie Projektmanagement und Teamarbeit im Engineering.
Je nach Studienrichtung kommen weitere Module hinzu – zum Beispiel Internet of Things, From Transformers to LLMs oder Software Engineering mit AI-Agenten.
Was du wirklich studierst
Das offizielle Modulhandbuch zeigt dir alle Inhalte, Leistungspunkte und Prüfungsformen. Hier ein paar Beispiele aus dem Studium.
Neuronale Netze verstehen, trainieren und für konkrete Problemstellungen bewerten.
Programmieren mit Python, Probleme modellieren und grundlegende Lösungsstrategien entwickeln.
Generative AI gezielt einsetzen, Ergebnisse beurteilen und Prompts systematisch entwickeln.
Je nach Profil z. B. LLMs, IoT, Simulation, Sensorik oder Software Engineering mit AI-Agenten.
In 2 Minuten zur Orientierung
Beantworte acht kurze Fragen zu deinen Interessen. Du bekommst direkt eine erste Orientierung, welche der acht Studienrichtungen zu dir passen könnten.
Wähle die Antwort, die am besten auf dich zutrifft.
Deine Antworten werden anonym zur Auswertung des Richtungsfinders gespeichert. Es werden dabei keine Namen oder Kontaktdaten abgefragt. Mehr dazu findest du in der Datenschutzerklärung.
Deine Tendenz
Dein Weg durch 6 Semester
Du baust zuerst gemeinsame Grundlagen auf, wählst früh deine Studienrichtung und arbeitest das ganze Studium über in Projektformaten.
Im ersten Semester erwerben alle Studierenden gemeinsam Grundlagen in Informatik, Mathematik und Engineering und erhalten einen Überblick über die Studienrichtungen.
Ab dem zweiten Semester wählst du deine Studienrichtung. Die Grundausbildung läuft bis zum dritten Semester weiter, danach liegt der Schwerpunkt auf deinem gewählten Bereich.
Projektformate begleiten das gesamte Studium. In den letzten Semestern schärfst du dein individuelles Profil und arbeitest an deiner Bachelorarbeit.
Ein verpflichtendes Industriepraktikum ist nicht vorgesehen. Praxisanteile entstehen stattdessen durch projektbasierte Lehrformate im Studium.
Gemeinsame Basis
Alle starten mit einer gemeinsamen Grundlage aus Informatik, KI, Mathematik, Statistik und Engineering. Dazu gehören unter anderem Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, Applied Deep Learning, Prompt Engineering und Projektmanagement. Ab dem zweiten Semester wächst deine gewählte Studienrichtung schrittweise in den Studienplan hinein.
Die weiß markierten Bereiche im Plan zeigen die Module deiner Studienrichtung.
Module im Detail ansehenAb dem 2. Semester
Du entscheidest, in welchem technischen Kontext du AI einsetzen möchtest. Öffne eine Studienrichtung und sieh dir an, welche Themen und Anwendungen dich dort erwarten.
Du entwickelst Softwaresysteme und nutzt AI als Werkzeug im Entwicklungsprozess – von der Code-Generierung bis zur Qualitätssicherung.
Dabei lernst du, Systeme nicht nur zu bauen, sondern auch zu prüfen und zuverlässig zu betreiben.
Du arbeitest an technischen Modellen, Simulationen und digitalen Entwurfsprozessen im Engineering.
AI hilft dir, komplexe Systeme zu analysieren, zu optimieren und schneller zu verstehen.
Du beschäftigst dich mit elektronischen Systemen, Sensoren und Signalverarbeitung – also der Technik hinter modernen Geräten und Maschinen.
AI unterstützt dich dabei, Daten auszuwerten, Systeme zu steuern und intelligente Anwendungen zu entwickeln.
Hier geht es um Energie – von klassischen Systemen bis zu nachhaltigen Lösungen und der Energiewende.
Du analysierst, wie Energie erzeugt, verteilt und genutzt wird und setzt AI ein, um Systeme effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Du beschäftigst dich mit Werkstoffen und ihren Eigenschaften – von Metallen über Kunststoffe bis zu High-Tech-Materialien.
Mit AI kannst du Materialverhalten analysieren, neue Materialien entwickeln und Prozesse optimieren.
Du analysierst und optimierst technische Prozesse – von Produktion bis hin zu komplexen industriellen Abläufen.
AI hilft dir, Prozesse zu überwachen, Muster zu erkennen und Qualität sowie Effizienz nachhaltig zu verbessern.
Du beschäftigst dich mit Umwelt, Geodaten und natürlichen Ressourcen – von Rohstoffen bis zu nachhaltiger Nutzung.
AI unterstützt dich bei der Auswertung von Geodaten und hilft, Umweltprozesse besser zu verstehen und zu steuern.
Hier geht es tiefer in die Grundlagen: Du beschäftigst dich mit Mathematik, Statistik und Datenanalyse als Basis für AI-Systeme.
Du lernst, Modelle zu verstehen, zu entwickeln und kritisch zu bewerten – das Fundament für alles, was in AI passiert.
Nach dem Bachelor
AI verändert technische Arbeitsfelder. Im Studium lernst du, AI-gestützte Werkzeuge fachlich einzuordnen, Ergebnisse kritisch zu bewerten und datengetriebene Lösungen in technischen Prozessen zu entwickeln.
AI in Entwicklungsprozesse integrieren, Software und digitale Systeme entwickeln und AI-generierte Ergebnisse absichern.
Technische Systeme modellieren, Daten auswerten, Varianten untersuchen und AI für Entwurf und Simulation einsetzen.
AI in Energie, Materialien, Produktion, Umwelt oder Sensorik nutzen und technische Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten.
Warum AI Engineering?
KI kann Entwicklung, Simulation, Analyse und Optimierung beschleunigen. Entscheidend bleibt aber, Ergebnisse fachlich zu prüfen, Grenzen zu erkennen und Verantwortung für technische Lösungen zu übernehmen.
Du setzt AI gezielt als Werkzeug in ingenieurwissenschaftlichen Prozessen ein – nicht als Ersatz für Fachwissen.
Du lernst, AI-Ergebnisse nicht blind zu übernehmen, sondern technisch einzuordnen und abzusichern.
Praxisnahe Projekte und kleine Teams verbinden theoretische Grundlagen mit realitätsnahen Aufgabenstellungen.
Du musst dich nicht zwischen Informatik und Technik entscheiden. AI Engineering passt besonders, wenn du verstehen möchtest, wie technische Systeme funktionieren und wie KI sie sinnvoll unterstützen kann.
Das passt gut, wenn du …
Kurz beantwortet
Das Studium startet mit gemeinsamen Grundlagen. In „Grundlagen der Informatik“ lernst du unter anderem Programmieren mit Python und grundlegende Lösungsstrategien.
Im ersten Semester lernst du die gemeinsamen Grundlagen und die Studienrichtungen kennen. Ab dem zweiten Semester wählst du deine Spezialisierung.
Nein. Ein verpflichtendes Industriepraktikum ist nicht vorgesehen. Praxisanteile entstehen stattdessen durch umfangreiche projektbasierte Lehrformate.
Im offiziellen Modulhandbuch der TU Clausthal findest du das gemeinsame Kerncurriculum, Module der Studienrichtungen, Projekte, Leistungspunkte und Prüfungsformen.
Modulhandbuch öffnen